Yippie!!

zz…oder was am Runners’ High dran ist…

Bestimmt jede Läuferin kennt die Glücksgefühle, die während oder nach dem Laufen aufkommen. Diese sind Grund dafür, dass zahlreiche Menschen täglich die Laufschuhe schnüren, um Alltagsstress und Problemen zu entkommen, ihnen im wahrsten Sinne des Wortes davonzulaufen.

 

Doch wie kommt es zu diesem Gefühl von Euphorie und Wohlbefinden?
Verursacher ist das Hormon Endorphin.
Bei längeren Läufen über 1 Stunde oder intensiven Belastungen schüttet unser Körper dieses aus, wodurch ein Glücksgefühl einsetzt, welches mehrere Stunden anhalten kann.

Der Zustand kann vom so genannten leichter erreichbaren “Flow” bis hin zum allseits bekannten “Runners High” führen.

Im “Flow” befindet sich der Körper annähernd in einem Stoffwechselgleichgewicht, es fühlt sich an, als würden die Beine von selbst laufen, Sorgen werden vergessen. Der Flow Zustand wird meist in einem Trainingstempo mit 75-80% der maximalen Herzfrequenz erreicht und setzt langsam, meist unmerkbar ein.
Im Gegensatz dazu erreicht man das “Runners High” meist bei intensiven Belastungen, also bei harten Intervalltrainings oder im Wettkampf. Dieser Zustand setzt schlagartig ein und erfüllt den ganzen Körper in Wellen mit Glückshormonen.

Die bei Ausdauerbelastungen ausgeschütteten Endorphine werden oft auch als körpereigene Droge bezeichnet, da sie die gleichen Andockstellen im Gehirn haben wie zum Beispiel Morphium oder Heroin.
Endorphine bewirken, dass wir Schmerzen weniger wahrnehmen, was erklärt, dass viele LäuferInnen von Ausnahmezuständen in so manchen Rennen sprechen.

Wer also mit schlechter Laune, Stress oder anderen Sorgen zu kämpfen hat, sollte einfach mal die Laufschuhe schnüren, danach sieht die Welt oft schon ganz anders aus!